Wochenrückblick (KW2)

Diese Woche habe ich hier die ersten Termine gehabt, die direkt mit meiner Entlassung am 28.01.2021 zu tun haben. Langsam wird es ernst und ich werde schon etwas nervös, wenn ich an die Zeit zu Hause denke. Ich bin mir in einigen Punkten auch noch nicht zu 100% sicher, wie es in den nächsten Monaten Wochen oder sogar Tagen ablaufen wird. Jedoch bin ich auch zu der Einsicht gekommen, dass eine genaue Planung in den meisten Fällen weder sinnvoll noch notwendig ist. Den größeren Teil der Aufgaben, welche in der kommenden Zeit vor mir stehen, werde ich einfach auf mich zukommen lassen und ich werde versuchen, mehr im Hier und Jetzt zu leben und die Dinge, die auf mich warten mit mehr Spontanität zu nehmen. Ich bin in den letzten Tagen hier zu der Überzeugung gekommen, dass es viel aufregender und spannender ist, nicht Alles minutiös zu planen. Wenn ich, vor Allem, kleine Entscheidungen spontaner treffe und nicht versuche, Diese bis ins letzte Detail zu zerdenken, fallen sie mir deutlich leichter und bereiten mir auch viel mehr Lebensfreude.

Ein weiterer Punkt, der mir in der Zukunft und zu Hause Kopfzerbrechen bereiten wird, ist der Umgang mit Sport und meinem Bestreben danach, von Mal zu Mal besser zu werden. Mir ist durchaus bewusst, dass das nicht möglich ist und ich mir eingestehen muss, dass ich auch mal Pausen brauche und es Tage geben wird, an welchen ich nicht die volle Leistung bringen kann. Das Wichtigste hier ist es für mich zu erkennen, dass ich in der Regel schon mein Bestes geben kann, aber mich nicht sofort abwerten muss, wenn mein Bestes an einem bestimmten Tag nicht dem Besten an einem anderen Tag entspricht. Dazu habe ich hier die Möglichkeit in den nächsten Wochen noch das Training auf dem Ergometer zu erproben um zu schauen, was es für mich, emotional, bedeutet, wenn ich mal nicht so lange oder langsamer fahre. Da ich das zuvor nie zugelassen habe und wenn es doch passiert ist, mich immer gleich runtergemacht habe, weiß ich absolut nicht, was es mit mir machen wird. Deshalb bin ich auch sehr dankbar, dass ich dieses Verhalten hier noch erproben kann. Dadurch kann ich herausfinden, ob und wie ich Sport in den ersten Wochen daheim in meinen Alltag einbauen kann.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich mir mal angesehen hatte, ob es möglich wäre, meine Augen mit einer Laser-OP langfristig zu korrigieren. Dazu hatte ich einen Termin in einem Augen-Zentrum hier in Rosenheim und habe mich dort beraten und untersuchen lassen. Es besteht generell die Möglichkeit, meine Augen zu operieren, nun muss ich mir nur noch Gedanken darüber machen, ob es mir das Geld wert ist. Wenn ihr Tipps oder Anregungen habt, dann bin ich immer für euer Feedback offen.

Soweit zu dieser Woche und meinen Plänen in der nahen Zukunft. Mal sehen wie es weiter gehen wird an meinen letzten Tagen hier. Ich werde, auf jeden Fall, versuchen, die Zeit noch in vollen Zügen zu nutzen und das Maximum aus meinem restlichen Aufenthalt herauszuholen.

Bin nächste Woche, bleibt gesund und achtsam.

Euer Martin

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