Wochenrückblick (KW18)

Die erste Arbeitswoche seit meinem Klinikaufenthalt ist nun offiziell zu Ende und ich kann ein erstes Fazit ziehen, Im Gesamten kann ich sagen, dass ich froh bin wieder Kontakt zu den Kollegen zu haben, auch wenn dieser momentan nur virtuell ist, außerdem ist es gut zu wissen, dass ich wieder so schön aufgenommen, wie ich auch verabschiedet wurde. Ich fühlte mich sofort wieder richtig willkommen und habe auch schnell gemerkt, dass die Kollegen froh sind, dass ich wieder da bin. Das unterstützt mich in meiner Entwicklung sehr, da ich nun eine neue Aktivität, die Arbeit, in meinem Leben habe welche mich von den Gedanken an den Sport und an das Essen ablenken. Ich werde zwar noch eine gewisse Zeit benötigen um wieder richtig in den Ablauf zurück zu kommen, aber schon die erste Woche hat mir verdeutlicht, dass das auf jeden Fall möglich und gut ist. Ich bin einfach froh, dass sowas wie ein Alltag entstehen kann in den kommenden Wochen. Hier gibt es noch zu erwähnen, dass mein Arbeitgeber mit der kompletten Belegschaft ab nächster Woche in Kurzarbeit geht und wir somit Freitag nicht gearbeitet wird. Das wird auch nochmal spannend, wie es dann laufen wird und vor Allem, wie sich die Arbeitsabläufe verändern werden.

Auch die Online-Therapie läuft soweit ganz gut, jedoch ist es, wie ich schon einmal erwähnt hatte, nicht dasselbe und kann eine richtige Therapie einfach nicht ersetzen. Am Samstag hatte ich dann ausnahmsweise mal eine Therapiesitzung bei meiner Therapeutin in der Praxis. Hier habe ich schnell gemerkt, dass die direkte Form der Therapie einfach viel besser und auch erfolgreicher ist und immer sein wird als die Online-Variante. Zunächst ist das Setting ein Anderes und hier nur nebenbei erwähnt, die neue Praxis ist sehr schön, und außerdem ist der direkte Kontakt und das sehen der Körpersprache usw. einfach nur durch direkten Kontakt möglich. Die Sitzung hat mir auch sehr viel geholfen und ich bin unendlich dankbar, dass sie stattfinden konnte.

Der Sport läuft so nebenbei weiter wie gewohnt und ich bin immer noch recht glücklich und zufrieden damit. ich hoffe jedoch trotzdem, dass mein neuer Rollentrainer irgendwann demnächst ankommen wird, einfach um dort ein wenig Variation rein zu bekommen. Mit dem neuen Gerät werde ich in der Lage sein, echte Touren digital zu fahren und darauf hab ich schon echt Lust!

Das Essen an sich läuft leider immer noch nicht wirklich gut, es stellt immer noch einen großen Stressfaktor in meinem Leben dar und beschäftigt mich zu viel. Ich will einfach irgendwann wieder an den Punkt kommen, an dem ich nicht so viel wie jetzt darüber nachdenken muss… Die aktuelle Situation dahingehend ist einfach unangenehm und anstrengend. Das Thema lief in der Klinik weit besser und hat mir dort auch weit weniger Probleme bereitet.

Soweit zu dieser Woche und bis zum nächsten Mal, bleibt gesund und zu Hause. Hier werde ich ein wenig mehr über meine aktuellen Probleme, vor Allem im Zusammenhang mit der Krise berichten.

Euer Martin

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